Währungsübersicht 
4. Quartal 2019

Unsere Investment-Experten haben die wichtigsten Leitwährungen analysiert.

US-Dollar (USD)

Nachdem ein harter Brexit vorerst ein weiteres Mal abgewendet werden konnte, haben sich die Risiken für die Konjunktur in Europa verringert. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es im Handelskrieg zwischen den USA und China zumindest zu einer teilweisen Einigung kommt, was insbesondere der europäischen Exportwirtschaft zugute kommen wird.

Dementsprechend sehen wir den Höhepunkt des Dollars gegenüber dem Euro vorerst als erreicht. Die Wirtschaft der Eurozone verspricht durch das verbesserte Umfeld derzeit mehr Potenzial für eine weitere Festigung als jene in den USA, was für eine langsame Stärkung des Euro spricht.

Konsensschätzungen USD

Quartal  MedianMaxMin
1. Quartal 2020 1,12 1,20 1,07
4. Quartal 2020 1,15 1,25 1,05
4. Quartal 2021 1,20 1,25 1,08
4. Quartal 2022 1,19 1,30 1,07


Tabelle 1: Konsensschätzungen USD. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset

EUR-/USD-Entwicklung
WE Q4 2019 Grafik1

Grafik 1: EUR/USD-Entwicklung. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: Factset

Britisches Pfund (GBP)

Das erneute Ausbleiben eines harten Ausscheidens des Vereinigten Königreichs aus der EU verlieh dem Pfund deutlichen Auftrieb. Sollte eine Einigung letztlich zustande kommen, dürfte das Pfund noch einmal gegenüber dem Euro aufwerten.

Im Zuge der Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Austrittsverhandlungen zeigte sich der Pfund-Wechselkurs zuletzt sehr volatil. Im Falle eines Brexits ohne Abkommen droht eine deutliche Abwertung.

Konsensschätzungen GBP

Quartal  MedianMaxMin
1. Quartal 2020 0,88 0,93 0,82
2. Quartal 2020 0,88 0,94 0,81
3. Quartal 2020 0,87 0,90 0,80
4. Quartal 2020 0,87 0,94 0,80


Tabelle 2: Konsensschätzungen CHF. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset

 

EUR-/GBP-Entwicklung 
WE Q4 2019 Grafik4

Grafik 2: EUR-/CHF-Entwicklung. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: Factset

Schweizer Franken (CHF)

Der Franken-Wechselkurs gab im Oktober bis auf ein Niveau von 1,08 nach. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) passte ihren geldpolitischen Kurs zuletzt nicht an die substanzielle Lockerung der Geldpolitik im Euroraum an. Durch die neuerliche Verschiebung des Brexits und die ersten positiven Anzeichen einer Aufhellung der Konjunktur in der Eurozone konnte der Aufwärtstrend des Franken vorerst gestoppt werden.

Für den Fall, dass sich geopolitische Krisen erneut zuspitzen, wird der Franken profitieren können. Die SNB dürfte dann an ihrer Negativzinspolitik und groß angelegten Devisenkäufen als Maßnahmen gegen eine Franken-Aufwertung für einen langen Zeitraum festhalten.

Konsensschätzungen CHF

Quartal  MedianMaxMin
1. Quartal 2020 1,10 1,13 1,04
4. Quartal 2020 1,13 1,15 1,00
4. Quartal 2021 1,15 1,20 1,10
4. Quartal 2022 1,20 1,20 1,20


Tabelle 3: Konsensschätzungen CHF. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset

 

EUR-/CHF-Entwicklung 
WE Q4 2019 Grafik2

Grafik 3: EUR-/CHF-Entwicklung. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: Factset

Japanischer YEN - JPY

Der Wechselkurs des Yen schwächte sich im Oktober gegenüber dem Euro ab. Die Notenbank ist mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Im Rahmen der letzten Sitzung Ende Oktober hat die japanische Notenbank auf das schwierige Marktumfeld reagiert und weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt.

Auch in Japan hat sich die konjunkturelle Lage zuletzt eingetrübt. Ursachen sind auch hier Handelskonflikte und die Erhöhung der Konsumsteuer. Der Ausblick für die japanische Wirtschaft ist tendenziell negativ und die Politik zögert weiterhin die dringend notwendigen Strukturreformen in Angriff zu nehmen.

Konsensschätzungen JPY

  MedianMaxMin
1. Quartal 2020 118,79 123,90 112,00
4. Quartal 2020 120,40 131,00 105,00
4. Quartal 2021 119,00 136,00 104,00
4. Quartal 2022 114,50 120,00 109,00


Tabelle 4: Konsensschätzungen JPY. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset

 

EUR-/JPY-Entwicklung 
WE Q4 2019 Grafik3

Grafik 4: EUR-/JPY-Entwicklung. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: Factset

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Wichtige Hinweise

Bei den Prognosen handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen nicht eine, insbesondere nach rechtlichen, steuerlichen und produktspezifischen Gesichtspunkten notwendige, individuelle Beratung für die darin beschriebenen Finanzinstrumente. Die Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Die jeweils gültigen Bedingungen jedes Finanzproduktes und weitere Informationen finden Sie unter www.spaengler.at bzw. beim jeweiligen Produktanbieter. Für Detailauskünfte zu Risiken und Kosten steht Ihnen Ihr persönlicher Berater im Bankhaus Spängler gerne zur Verfügung. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen wurden sorgfältig erarbeitet und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig erachtet werden. Alle Informationen, Meinungen und Einschätzungen in diesem Dokument geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers bzw. der Verfasser zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die dargebrachten Meinungen spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft wider. Die Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft ist nicht dazu verpflichtet, dieses Dokument zu aktualisieren, zu ergänzen oder abzuändern, wenn sich ein in diesem Dokument genannter Umstand, eine enthaltene Stellungnahme, Schätzung oder Prognose ändert oder unzutreffend wird. Die Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der hierin enthaltenen Informationen, Druckfehler sind vorbehalten.