Ladies Brunch: Spannende Reise durch die Geschichte der Frau in der Kunst

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr lud das Bankhaus Spängler auch heuer zu einem “Ladies Brunch” im Grazer Café Promenade. Unter dem Titel “Die Kunst ist weiblich!” spannte die renommierte Kunsthistorikerin Christa Steinle vor mehr als 60 Damen aus der Steiermark einen Bogen über die Jahrhunderte - von der Rolle der Frau als Muse und Objekt des männlichen Kunstschaffens über die Entwicklung zum Subjekt der gleichberechtigten weiblichen Kunst, bis hin zur Gegenwart, in der Künstlerinnen endlich selbstständige Positionen in Museen und am Kunstmarkt einnehmen.

"Es wäre noch zu früh zu sagen, der Kunstmarkt ist weiblich, aber eines ist gewiss: Frauen in aufgeklärten Gesellschaften westlicher Kultur schreiben nun selbst Geschichte. Sie sind nicht mehr die Muse der Helden, haben sich selbst zu Heldinnen der Geschichtsschreibung entwickelt", betonte Steinle, über viele Jahre Leiterin der neuen Galerie Graz am Universalmuseum Joanneum und Kuratorin zahlreicher nationaler und internationaler Ausstellungen. 

In ihrer Arbeit versucht die gebürtige Grazerin stets, weibliche Künstlerinnen zu fördern und zu entwickeln. Viele ihrer wissenschaftlichen Publikationen widmeten sich der Gegenwartskunst mit Schwerpunkt “Neue Malerei in Österreich” und vor allem Steirische Moderne. Im Jahr 2017 kuratierte sie als Kommissärin sehr erfolgreich den österreichischen Beitrag zur 57. Biennale für Kunst in Venedig mit Erwin Wurm und Brigitte Kowanz. 

Eindrücke der Veranstaltung zum Durchklicken

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    Das Bankhaus Spängler lud zu einem “Ladies Brunch” in Graz.

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    Die international renommierte Kunsthistorikerin Christa Steinle referierte im Café Promenade.

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    Im Bild (v.l.): Die Gastgeberin Sabine Skorka (Leitung der Region Steiermark im Bankhaus Spängler) mit der Vortragenden Christa Steinle.